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Meerschweinchen

Meerschweinchen stammen aus den Anden und leben in Höhenlagen bis zu 4200 m. Bereits 1000–500 v. Chr. begann ihre Domestikation. Die Inkas hielten Meerschweinchen als Opfer- und Schlachttiere und auch auf ihrem Weg nach Europa dienten sie spanischen Seeleuten als Fleischvorrat für die lange Überfahrt.
Die wilde Stammform des domestizierten Hausmeerschweinchens ist das Gebirgsmeerschweinchen Cavia aparea cutlerii. Meerschweinchen sind dämmerungs- und nachtaktive, gesellige und hochkommunikative Tiere. Sie leben in Familienverbänden in Gruppen von 4–20 Tieren und sind reine Pflanzenfresser. Sie haben einen ausgeprägten Geruchs- und Hörsinn. Unser Hausmeerschweinchen (Cavia porcellus) wird 4–8 Jahre alt, 20–36 cm groß, männliche Tiere wiegen zwischen 1000 und 1800 g und weibliche 700 bis 1000 g. Die Geschlechtsreife erlangen weibliche Tiere mit 28–35 Tagen, männliche etwa mit 60 Tagen. Nach einer durchschnittlichen Trächtigkeitsdauer von 68 Tagen bringen die Tiere 2–5 Junge zur Welt.